TORLAND Werbung

“Was macht die Knackwurst genießbar? Das n.”
Die Brühwurst, oder mit Wiener Charme auch “Beamtenforelle” genannt, ist hier aber nicht das Thema.
Ich war für zwei Tage in Wien, um TORLAND und die Menschen, die für das Unternehmen stehen, kennenzulernen.

Gscheids Gwand

TORLAND ist eine Wiener Jeans-Marke. Sie wurde 2017 vom Schweizer Sascha Hümbeli gegründet. Das Unternehmen führt ausschließlich nachhaltig produzierte Produkte. Neben GOTS-zertifizierten Jeans für Damen und Herren auch T-Shirts, Pullover, Jacken, Gürtel und Socken. Außerdem gibt es Zweitverwertungen aus alten Jeans. Diese Upcycling Taschen und Schürzen werden in Wien bzw. Bangkok produziert.

deine WIENER MARKE fürs GSCHEIDS GWAND

Ich lerne Claudia Widlhofer und Sascha Hümbeli in Ihrem Flagship Store in der Landstraßer Hauptstraße (die heißt tatsächlich so) kennen. Dort erzählt mir der Gründer, wie er TORLAND aus dem Nichts aufgebaut hat und was er für die Zukunft plant (→ Herstellerportrait).

Derzeit befindet sich das Sortiment im Umbruch. Alle TORLAND Jeans werden aus Biobaumwolle, unter fairen Arbeitsbedingungen und Vermeidung schädlicher Substanzen in der Türkei produziert. Aber erst die neuen, aktuellen Kollektionen sind GOTS zertifiziert.
Die verwendete Baumwolle ist übrigens auch aus türkischem Anbau. Designs und Schnitte werden in Wien entworfen.
Teilweise gefallen mir die alten Kollektionen besser als die neuen. Vor allem bei den Herrenmodellen finde ich im direkten Vergleich die früheren Stoffe kerniger und die Waschungen gelungener. Das will der Chef bei der nächsten Kollektion aber nochmal anpassen.

Das Besondere an vielen TORLAND-Modellen ist die zusätzliche Handy-Tasche. Früher gab es sogar eine Version mit integriertem Strahlenschutz. Letztlich haben sich aber zu wenige Kunden dafür interessiert, so dass dieses Ausstattungsdetail aus dem Programm geflogen ist.

Für mich hat sich der Besuch bei TORLAND gelohnt. Sascha Hümbeli und Claudia Widlhofer sind angenehm offene und sehr sympathische Menschen. Ich würde mich sehr freuen, die beiden bei der Eröffnung des BYTEMYSTORK Ladengeschäfts in Bad Vilbel begrüßen zu dürfen.

A bissel Wien

Wien ist mit etwa zwei Millionen Einwohnern die größte deutschsprachige Stadt nach Berlin. Im Großraum Wien leben ein Drittel aller Österreicher.
Für mitteleuropäische Verhältnisse eine große Stadt.

Mitte des 19. Jahrhunderts war Wien noch auf die heutige Altstadt im 1. Bezirk beschränkt. Also sehr übersichtlich, fast beschaulich. In den nächsten 100 Jahren wurde die Stadt durch Eingliederungen umliegender Gemeinden nach und nach erweitert. Sozusagen Wachstum per Verwaltungsakt.

Die Gestaltung der historischen Altstadt mit vielen großen und repräsentativen Gebäuden weist auf den Stellenwert Wiens in der europäischen Geschichte hin. Immerhin war Wien über viele Jahrhunderte Hauptstadt des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Übrigens laut Voltaire weder heilig, noch römisch, noch ein Reich. Das sah ein paar Jahre später Napoleon ähnlich und ließ das Reich untergehen. Von da an war Wien noch Hauptstadt von Österreich-Ungarn und ab 1918 nur noch von Österreich.

Zwei alte Österreicher unterhalten sich über Fußball:
“Wer spielt denn heute?”
“Österreich-Ungarn?”
“So? Und gegen wen?”

Um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert galt Wien als Weltstadt. Prominenz gab es deshalb jede Menge. Sigmund Freud, Gustav Mahler, Hitler, Stalin und Trotzki wohnten in Wien.

Heute ist die österreichische Hauptstadt ein sehr beliebter und lebenswerter Wohnort. Für Altbauten, und davon hat Wien sehr viele, sind die Mieten gedeckelt. So lässt sich es sich auch in der Innenstadt für kleines Geld wohnen.

Für Touristen bietet Wien Gastro-Charme, Architektur, viele Museen und dazu Shopping-Möglichkeiten ohne Ende.

Fuhrwerke am Wiener Stephansdom

Wer darauf keine Lust hat und zudem wie ich einen Regentag erwischt, geht halt bei Madame Tussauds Promies kucken. Mich hat interessiert, wie viele der ausgestellten Persönlichkeiten mit Jeans modelliert wurden. Nur sehr wenige! Aber letztlich nachvollziehbar. Sissi und Kaiser Franz Joseph I hatten vermutlich nur wenig Denim im Kleiderschrank. Ähnliches gilt für die Großdenker von Sigmund Freud bis Albert Einstein. Und heutige Celebrities werden typischerweise in Oscar-Gala dargestellt. Nur einer ist bei der Arbeit und wohl deshalb in Jeans zu sehen und das ist ein besonders Guter: Quentin Tarantino

Quentin Tarantino in Jeans
Quentin Tarantino bei Madame Tussauds

Wien ist mit den Zug gut zu erreichen. Von Frankfurt am Main fahre ich etwas über sechs Stunden. Hotels scheinen recht günstig zu sein. Beim IBIS am Hauptbahnhof bezahle ich für ein sehr ordentliches Zimmer und ein klasse Frühstück etwas über 100 Euro. Damit ist ein zweitägiger Wien-Ausflug mit Zufahrt und Übernachtung für unter 200 Euro machbar. Wer sich also fragt, was am nächsten Wochenende geht, sollte über einen Wien-Besuch nachdenken.

Für mich hatte mein abschließender Stadtbummel im regnerischen Wien noch einen praktischen Nutzen: ein Jeans-Geschäft, das den Slogan “your jeans shop” verwendet, bringt mich auf die Idee, einen Hashtag für BYTEMYSTORK zu kreieren. Es sollte etwas sein, das kurz und prägnant beschreibt, worum es bei BYTEMYSTORK geht. #your_denim_store scheint noch niemand zu nutzen. Deshalb verwenden wir ab jetzt dieses Hashtag immer dann, wenn für unsere Webseitenbesucher, Gäste, Freunde, Bekannte und Kontakte aus dem Kontext heraus nicht gleich klar ist, worum es bei BYTEMYSTORK geht. Also erstmal, bis BYTEMYSTORK bekannter ist, sehr oft 😉.

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